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Umsetzung einer 3D-Druck-Produktidee

IT | 3D

Umsetzung einer 3D-Druck-Produktidee

Prusa Slicer Screenshot Sternenrand

Vorbereitungen

Zunächst wird die 3D-Druck-Produktidee in einem CAD-Programm gestaltet. Hierzu gibt es sowohl kostenlose Varianten, wie z.B. FreeCAD, Blender oder kostenpflichtige Programme wie z.B. SolidWorks. Danach wird die Geometrie als stl oder obj-Datei exportiert und in ein geeignetes Slicer-Programm (z.B. den Prusa-Slicer) exportiert. Dort finden dann Berechnungen zu den getroffenen Einstellungen statt:

  • Materialauswahl und somit Temperaturvoreinstellung
  • Prozentuale Füllung des Audrucks
  • Schichthöhe
  • Zusätzliche Randeinstellung
  • Feintuning im Expertenmodus

Man kann mit einem Regler die einzelnen Schichten prüfen und den Einfluss auf die Druckzeit nach der Berechnung beobachten. Gegebenenfalls wird das CAD-Objekt nachgearbeitet, um Optimierungen für die verschiedenen Schichten zu trefffen oder die Druckzeit zu reduzieren. Die geforderte Stabilität für das gewünschte Objekt sollte dabei aber nicht außer Acht gelassen werden.

Sterngeometrie in FreeCAD
Sterngeometrie ist im kostenlosen CAD-Programm FreeCAD zu sehen

3D-Drucken

Sind alle Vorbereitungsmaßnahmen getroffen, dann wird es Zeit für den Ausdruck der 3D-Druck-Produktidee. Dabei sollte man sich ein qualitativ hochwertiges Filament beschaffen, welches den Farbvorstellungen entspricht. Dieses sollte auch den passenden Durchmesser für Ihren Drucker besitzen (z.B. 1.75 mm oder 3 mm). Dann wird eine G-Code-Datei vom Slicing-Programm exportiert und entweder mit einem Speichermedium (z.B. SD-Karte, USB-Stick) oder per Server-Anwendung (z.B. Octo-Print) an den Drucker weitergegeben. Das Druckbrett sollte von vorherigen Drucken gereinigt sein und die Umgebung möglichst Raumtemperatur > 20 ° C entsprechen, sowie keine Zugluft herschen. Dabei gibt es je nach Material mehr oder weniger Komplikationen mit abweichenden Parametern. Die Druckeinheit sollte sich frei bewegen können ohne auf Hindernisse in der Umgebung zu stoßen. Die Filamentrolle sollte sich mit möglichst wenig Widerstand bewegen können.

Der Druck beginnt erst nachdem sich die Temperatur an der Druckdüse und am Druckbrett eingstellt hat. Dazu kann man auch zunächst Vorheizen. Es empfiehlt sich auch für neue Materialien eine Kalbrierung der ersten Schicht durchzuführen, um die Haftung auf dem Druckbrett zu prüfen und ggf. Feineinstellung in der Z-Achsen-Höhe zu treffen.

Ergebnis: 3D-Druck-Produktidee

Nach dem Druck wird der Druck vom Druckbrett gelöst und voilá! Mehr Beispiele gibt es im Shop.

 

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